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Ein Unternehmen führen bedeutet Steuern zu zahlen

Wer hatte nicht schon einmal die Idee, ein eigenes Unternehmen aufzubauen. Vor allem, dann wenn der Chef einmal schlechte Laune hat, dann scheint der Gedanke reizvoll zu sein, selbst den Chef zu spielen. Und ein Gewerbe ist ja auch schnell angemeldet, das dauert weniger als eine halbe Stunde. Und schon bin ich Unternehmer. Aber ist es wirklich so einfach, ein Unternehmen zu führen? Nun, ein angemeldetes Gewerbe auf dem Papier ist noch lange kein erfolgreiches Unternehmen. Es gibt viele Dinge zu lernen, bevor das eigene Unternehmen zum Erfolg wird. Zunächst einmal sollten ein paar Grundlagen der Betriebswirtschaft verstanden sein. Zumindest soweit, dass der junge Unternehmer (der tatsächlich nicht immer jung sein muss) weiß, dass seine Ausgaben nicht höher sein sollten als seine Einnahmen. Zumindest nicht dauerhaft. In der frühen Phase eines Unternehmens soll auch mit gutem Gewissen investiert werden. Vor allem auch in das Marketing. Denn wenn die potenzielle Kundschaft von den Angeboten nichts erfährt, dann wird sie auch nichts bestellen. Egal, wie gut die Produkte oder die Dienstleistungen sind.

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NeuPaddy / pixabay.com (pixabay license)
Wer über die entsprechenden finanziellen Mittel verfügt, kann selbst in sein Unternehmen investieren. Das kann dann ein recht entspannter Start in die Selbstständigkeit werden. Man ist niemandem verpflichtet und es wartet kein Investor auf seine Rendite. Aber auch dann, wenn das Eigenkapital fehlt, gibt es viele Möglichkeiten, die finanziellen Mittel aufzustellen, die für das neue Unternehmen nötig sind. Von der Förderung durch die Arbeitsagentur bis zum Crowdfunding stehen heute mehr Optionen offen als jemals zuvor. Selbstständigkeit muss nicht immer gleich die Gründung einer Aktiengesellschaft und der Gang zur Börse bedeuten. Wer seine Waren oder Dienstleistungen ausschließlich im Internet verkaufen möchte, braucht vielleicht auch gar keine so hohen Investitionen zu tätigen. Ein eigenes Ladenlokal ist teuer, aber ein Arbeitszimmer mit Computer kann manchmal auch in der eigenen Wohnung eingerichtet werden.

Und dann wäre da noch das Thema Steuern

Ein bisschen komplizierter wird sie schon, die Einkommensteuererklärung, wenn ich den Schritt in die Selbständigkeit wage. Auch ein Einzelunternehmer muss eine Einnahmen-Überschussrechnung vorweisen können und in regelmäßigen Zyklen die Umsatzsteuer abrechnen. Wer noch nicht ganz so viel verdient, kann sich auch von der Umsatzsteuer befreien lassen. Die Steuer kann dann aber auch bei Investitionen nicht angerechnet werden. Und spätestens dann stellt sich die Frage: Mache ich die Steuersachen selbst oder gebe ich sie an einen Steuerberater weiter? Die Dienste des Steuerberaters umfassen nicht nur die Buchhaltung. Beim Steuerberater gibt es in aller Regel auch so manchen Hinweis darauf, die Steuerlast möglichst klein zu halten. Und dann sind wir schon beim Thema „Steuern sparen“ angekommen.

Steuern sparen - Im Rahmen der geltenden Gesetze!

Steuerrechtliche Regelungen bieten viele Einzelregelungen, die auch genutzt werden können, um Steuern zu sparen. Wenn Sie als Unternehmer wettbewerbsfähig bleiben möchten, dann sollten Sie auch durchaus von diesen Möglichkeiten Gebrauch machen. Denn wenn Sie freiwillig „zu viele“ Steuern bezahlen, dann sind Ihre Angebote vielleicht bald schon nicht mehr wettbewerbsfähig. Denn Ihre Mitbewerber werden dann möglicherweise weniger Steuern zahlen als Sie selbst. Natürlich können sich in diesem Zusammenhang auch moralische Fragen stellen. So sind die Steuersparmodelle internationaler Internetkonzerne rechtlich gesehen oft durchaus legitim, sie werden aber von vielen Menschen als tendenziell unmoralisch angesehen, da die Gewinne nicht in den Ländern versteuert werden müssen, in denen sie erwirtschaftet worden sind.

Der Vorwurf der Steuerhinterziehung

Für einen Laien sind die Grenzen zwischen dem Steuern-Sparen und der Steuer-Hinterziehung oft nicht klar zu erkennen. Wenn ein Strafverfahren im Kontext des Steuerstrafrechts eingeleitet wird, dann spätestens ist juristische Hilfe angesagt. Iinsbesondere im Großraum Berlin, aber auch bundesweit bieten sich die Rechtsanwälte von Hildebrandt & Westen für diese Aufgabe an.

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